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Simone Pivetta war mit seinem aktuellen Projekt "VR Pigeons" auf der Ludicious 2017

Ich musste mich damals entscheiden, ob ich Malerei in Venedig studieren möchte oder mir einen Studiengang suche, bei dem ich meine Leidenschaft für Medien und innovative Technologien ausleben kann. Venedig wäre in der Nähe von meinem Zuhause gewesen, doch ich entschied mich für das Animationsinstitut, da Videospiele und interaktive Erlebnisse schon immer bei mir im Fokus standen. Ich wollte nicht nur eine Message vermitteln, wie dies die Kunst des 20. Jahrhundert macht, sondern Räumlichkeiten und Orte schaffen, wo sich Leute neu definieren können.

Da ich zudem immer sehr polyedrisch im kreativen Bereich unterwegs war, war die Entscheidung, den Studienschwerpunkt „Interaktive Medien“ zu studieren schnell gefallen, da ich mich nicht auf bestimmte Medien beschränken muss. Am Grundstudium gefiel mir, dass wir im ersten Jahr lernten, wie man sich mit Film ausdrücken kann und anschließend wurde uns gezeigt, wie wir transmedial denken können, um die Grenzen der geschriebenen Kunst zu überschreiten.

Das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg ist weltbekannt für die Expertise seiner Studenten. Und das war eigentlich das erste, was ich in die Onlinesuchmaschine eingetippt hatte, weil ich gerne lernten wollte, wie man 3D-Grafiken erstellt. Der Studienschwerpunkt „Animation“ war für mich zunächst zu eng gefasst, weil ich - bildhaft gesprochen – nicht nur Möbelstücke zeichnen wollte. Und da bot mir der Schwerpunkt „Interaktive Medien“ schließlich die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen, das einem einen großen Spielraum bietet. Gleichzeitig schätze ich die Nähe zu all diesen Technik-Monstern und kreativen Menschen, die mit mir gemeinsam im Gebäude sitzen und mir tolle Tipps geben können.

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