Der Wilde Westen im neuen Mobilescope – ob das gut geht?

Projekt des Monats: Wild West Compressed

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Wenn Cowboys durch endlose Landschaften reiten und melancholisch in die Ferne blicken, dann ist das der Wilde Westen! Hier werden auf der breiten Leinwand die epochalen Duelle zwischen Kopfgeldjägern und Outlaws erzählt und die unendliche Freiheit des amerikanischen Westens zelebriert. Wild West Compressed versucht das verstaubte Western-Genre ins 21. Jahrhundert zu holen und stellt die Frage: Was wäre, wenn der Western hochkant mit dem Handy gefilmt werden würde? Die dreiteilige Miniserie lässt dieses Experiment mit großer Freude scheitern: Verzweifelt versuchen die Helden im Bild zu bleiben, aber der Platz reicht vorne und hinten nicht. Die überforderten Protagonisten werden dadurch zunehmend ins Chaos gestürzt und wir müssen uns wahrscheinlich eingestehen, dass der Western auf die breite, große Kinoleinwand gehört.

Lies weiter, sieh dir Wild West Compressed an und erfahre mehr über das Projektteam und die Entstehung der 3D-Animationsserie.

 

Wild West Compressed

 
 

 

Interview mit Regisseur Christian Kaufmann

 

Woher kam die Idee zu Wild West Compressed?

Die ursprüngliche Idee zu Wild West Compressed hatten wir auf einer Fahrt in den Schwarzwald, bei der wir auf einer Hütte Teams für das fünfte Semester (AniFilm/AniPlay) bilden und Stoffe entwickeln sollten. Dabei kam der Gedanke eines Wilden Westens ohne Platz auf. Lasst uns doch den Cowboys ihre Spielfläche wegnehmen! Wir machen die Prärie super schmal, die Bars total eng, und durch den Canyon können sich die Banditen gerade so hindurchzwängen, das ist lustig! Wir mochten die Idee alle sehr gerne, so dass wir entschieden, unser Semester zusammen mit den Cowboys zu verbringen. Im Laufe der Konzeptionsphase sind wir allerdings immer wieder auf Probleme gestoßen. Wir haben uns sehr schwer getan haben, eine konsistente Welt zu entwickeln, in der unsere Logik des schmalen Westerns funktioniert. Im Grunde wurden wir immer wieder von der Frage eingeholt: „Wenn das hier alles so schmal ist, dann müssen sich die Cowboys doch wohl auskennen und angepasst haben – und deshalb funktionieren!?“ Folglich haben wir einfach keine ernsthaften Probleme und damit auch keine Witze für unsere Westernhelden ausmachen können, die sich aus dem schmalen Design ergaben. Das, was witzig war, hätte man auch genauso gut in einer normalen Westernwelt erzählen können.

 

Also haben wir noch einmal neu überlegt, wie wir unseren ursprünglichen Gedanken, den Cowboys ihre Spielfläche zu nehmen, umsetzen können und sind schließlich auf die Idee gekommen, unsere Helden mit der Form an sich - also dem Bildformat – so zu ärgern, dass ihr normaler Modus überhaupt nicht mehr funktioniert. Mit mächtigen Egos ausgestattet, wollen alle Cowboys natürlich immer, dass die Kamera sie sieht. Nur ist dafür im Hochkant-Western gar kein Platz, sodass wir sobald wir diese Grundprämisse aufgestellt hatten, fast von alleine einen riesigen Pool an witzigen Slapstick-Situationen generieren konnten. Ab hier hat es einen riesigen Spaß gemacht, die verschieden Westernszenen genauso umzusetzen wie ihre filmhistorischen Vorbilder, allerdings mit der kleinen Einschränkung, dass wir das olle Cinemascope gegen das neue und moderne Mobilescope ausgetauscht haben, und so großes Chaos stiften.

Welche Herausforderungen mussten überwunden werden und was lief besonders gut während der Produktion?

Auf Projektebene war eine der großen Herausforderungen der Moment, als wir merkten, dass unsere Idee über eine Designlösung nicht funktioniert. Das war für alle im Team erst einmal ein großer Dämpfer, weil wir durchaus schon eine längere Zeit an den Designs und Umsetzungen für unseren schmalen Western gearbeitet hatten, bis wir feststellten: „Das ist es einfach noch nicht.“ Manchmal tut ein bisschen Zeitdruck ja auch gut, sodass wir relativ flott zu der Idee mit dem Hochkant-Western kommen mussten. Von hier an lief alles rund. Wir alle konnten über unsere Idee lachen und nahmen das als weitere Motivation für die Umsetzung, die letztendlich schon konzentriert war, aber im Team nie den Spaß vermissen ließ. Nach einigen Projekten an der Filmakademie muss man wohl einfach sagen, dass mindestens ein kleiner Tiefpunkt zu jeder Produktion dazu gehört. Diese „Stolperer“ sind wichtig, um sich selbst noch einmal klar zu machen, weshalb man sich am Anfang für eben diese Idee entschieden hat und ob man gerade noch das macht, was man eigentlich ursprünglich vorgehabt hat. Es gehört dazu, festzustellen, an welchen Schrauben noch nachgezogen werden muss, um dann letztendlich ein besseres Ergebnis zu haben. Genau das ist bei Wild West Compressed passiert. Wir haben zwischendurch einmal heftig auf die Bremse getreten um uns noch einmal bewusst zu machen, was wir eigentlich vorhaben. Dieses kurze Durchatmen hat unsere Köpfe freigemacht, sodass wir schließlich zu unserem neuen Western gelangt sind.

 

Eine andere Herausforderung war natürlich auch die Größe des Teams. Immerhin waren wir 10 Leute, die sich alle mit dem Projekt wohlfühlen sollten und Spaß bei der Umsetzung haben sollen. Es hat ein bisschen gedauert bis wir, unter anderem durch die Einführung von täglichen Rücksprachen und regelmäßigen Teamtreffen in den Departments eine Kommunikation im Team etabliert hatten, die nicht aufhält und gleichzeitig alle immer auf dem neuesten Stand hält. Und bei der auch der Spaß am Projekt erhalten blieb. Ich denke, dass das Etablieren dieser Kommunikation das Rückenmark unseres Projektes war und wir sind sehr glücklich, dass wir da als Team einen so tollen „Groove“ gefunden haben.

 

Wann hast du deine Liebe zur Animation entdeckt und wie hast du letztendlich deinen Weg an die Filmakademie gefunden?

Nach meinem Abitur habe ich in Köln „Mediendesign“ studiert und dabei die Möglichkeit gehabt, einen Filmschwerpunkt zu belegen, bei dem ich das erste Mal mit dem Filmemachen in Kontakt kam. In der Zeit habe ich dann mit einem festen Team an Mitstudierenden mehrere szenische Kurzfilme gedreht. Parallel dazu habe ich mich immer viel mit Motion Design beschäftigt und irgendwann begonnen, die Techniken von dort für das Filmemachen zu nutzen, sodass das Thema Animation eine zunehmend größere Rolle spielte. Ich habe mich dann immer mehr für die Möglichkeiten der Animation begeistert, die Chance Charaktere zu gestalten und zu überspitzen, Designs mit einer Geschichte zu verknüpfen, aber eben auch Geschichten auf eine eigene Weise zu erzählen. Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als ich nach dem Studium ein Jahr in einer Motion Design-Agentur gearbeitet habe und dabei sehr den erzählenden Teil des Filmemachens vermisst habe. Und so entschloss ich mich, noch einmal zu studieren und bewarb mich im Frühjahr 2016 an der Filmakademie im Fachbereich Animation, wo ich glücklicherweise angenommen wurde und seitdem sehr glücklich bin!

Woran arbeitest du gerade und wie soll es nach deinem Diplom weitergehen?

Im Moment arbeite ich gerade zusammen mit einem größeren Team an meinem Diplomfilm, der voraussichtlich im Sommer 2022 fertig wird. Das Ganze ist wieder ein 3D animierter Kurzfilm, den wir in einem größeren Team zusammen produzieren. Im Moment sind wir im Übergang von der Vorproduktion hin zur Produktion. Wir haben ein funktionierendes Animatic, erstellen fleißig Designs und beginnen auch schon mit konkreten Animationstests für unsere Charaktere.
Nach der Filmakademie möchte ich mich weiter auf das Geschichten-Erzählen konzentrieren, immer mit der Prämisse, dass das Wichtigste dabei ein ehrlicher Herzschlag ist. Ich finde Filme - und Geschichten im Allgemeinen - werden dann schön, wenn ihnen eine ehrliche Grundhaltung inne liegt und das möchte ich in Zukunft gerne bei allen Projekten, die da noch so kommen mögen, aufrechterhalten. Außerdem finde ich es wichtig, im Team zusammenzuarbeiten, weil es einfach schön ist, gemeinsam zu sehen wie ein Projekt wächst und ich auf jeden Fall glaube, dass das Produkt größer ist als die Summe seiner Teile. Es ist einfach super cool, wenn verschiedene Leute ihre tollen Ideen einbringen und man merkt wie der Film von diesem Austausch profitiert.


Welchen Tipp hast du für Bewerberinnen und Bewerber?

Ich finde es immer schwierig allgemeine Tipps für eine Bewerbung an der Filmakademie zu geben. Was sicherlich das Wichtigste ist, ist ehrlich zu sich selbst zu sein, was man gerne machen möchte und sich dabei nicht zu „verkopfen“. Wenn du Animation machen möchtest, hab Spaß zu animieren. Wenn du Geschichten erzählen möchtest, dann mach das. Verkauft euch nicht als etwas, das ihr nicht seid und lasst euch nicht stressen von irgendwelchen perfekten Reels und Blogeinträgen „wie man etwas zu machen hat“. Das wird nach dem Studium vielleicht etwas wichtiger, aber mein Eindruck von der Filmakademie ist, dass die Leute, die hier sind, vor allem Freude haben an dem was sie machen und es deshalb einfach tun. Das ist oft nicht perfekt und mag Ecken und Kanten haben, aber genau dadurch wird es doch interessant!

 

Das Wild West Compressed Team

Christian Kaufmann (Director)

Christians Interesse am Film wurde während seines Mediendesign-Studiums in Köln geweckt. In dieser Zeit dreht er mehrere Kurzfilme. Neben seinem Studium arbeitete er immer im Bereich Motion Design, woraus sich ein zunehmendes Interesse am Animationsfilm entwickelte. Hier kann man nicht nur Figuren und Welten neu erschaffen, sondern auch überspitzen und ihnen einen ganz eigenen Herzschlag geben. So entschied er sich 2016 dieses Interesse weiter zu verfolgen und begann an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fachbereich Animation zu studieren. Seither setzte er mehrere Kurzfilme um, die mal ein wenig melancholisch, mal ein wenig naiv sind, aber sich ihren optimistischen Blick auf die Welt teilen.

Linda Krauss (Producer)

Linda studierte Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. 2015 zog sie nach Kanada, um ihre Animationsstudium an der Vancouver Film School zu beginnen, wo sie ihren Abschluss mit ihrem ersten Stop-Motion-Kurzfilm machte. Seit 2016 studiert sie Animation an der Filmakademie Baden-Württemberg, wo sie die Chance nutzte, die vielen Bereiche der Animation genauer kennenzulernen. Im Laufe der Semester arbeitete sie als 3D- und VFX-Artist an studentischen Projekten und realisierte einen weiteren 2D-animierten Kurzfilm. Sie fand schnell wieder Interesse für den Bereich Produktion und übernahm die Rolle der Produzentin. Während ihres Mobilitätsjahres arbeitete sie als VFX-Koordinatorin bei RISE in Stuttgart. Jetzt ist sie zurück am Animationsinstitut, produziert ihr Diplomprojekt und übt sich im Drehbuchschreiben.

Janik Otterbach (Technical Director)

Janik Otterbach ist Technical Directing Student mit Schwerpunkt Rendering und Pipelines für VFX- und Animationsproduktionen. Er arbeitet derzeit an seinem Diplom und wird im Juli 2021 seinen Abschluss von der Filmakademie Baden-Württemberg erhalten. Nach ersten filmischen Gehversuchen während des Abiturs begann Janik 2013 sein Studium an der Hochschule der Medien, wo er sich schließlich für Computergrafik interessierte. Dies ermöglichte ihm, seine Leidenschaft für das Filmemachen mit seinem technischen Verständnis zu verbinden. Er schloss sein Studium 2017 ab und thematisierte in seiner Bachelorarbeit die Implementierung von gemessenen Reflexionsdaten in einen Production Path Tracer. Janik arbeitete als 3D-Generalist, bevor er sich 2018 für den Studiengang Technical Directing am Animationsinstitut entschied. Seitdem hat er an mehreren Projekten mitgewirkt, bei denen er sein technisches Wissen in Bereichen wie Echtzeit-Rendering und Softwareentwicklung vertiefen sowie seine künstlerischen Fähigkeiten in den Bereichen Beleuchtung und Compositing ausbauen konnte.

Oscar Bittner (Storyboards & Animation)

Oscar Bittner ist in Berlin geboren und aufgewachsen. In einem Gap-Year sammelte er erste berufliche Erfahrungen als Filmemacher, indem er Praktika in seiner Heimatstadt und als Freiwilliger in Frankreich absolvierte. 2016 wurde er in das Animationsprogramm der Filmakademie Baden-Württemberg aufgenommen, wo er mehrere Filme über soziale Themen drehte und mit den einzigartigen Möglichkeiten des animierten Geschichtenerzählens experimentierte. 2019 hatte er die Chance, seine Fähigkeiten bei einem Austausch mit "Gobelins" in Paris auszubauen.

Sarah Schulz (Concept Art & Animation)

Sarah Schulz, geb. 1996 in Zweibrücken, schrieb als allerersten Berufswunsch "Kinderbuchautorin und -illustratorin" in die Freundebücher. Später ergänzte sie diese Berufsbezeichnung um "Animatorin", arbeitete nach dem Abitur beim Fernsehen und bei Balance Film GmbH in Dresden, und begann 2016 mit dem Animationsstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seitdem konnte sie an zahlreichen Projekten unterstützend mitarbeiten, unter anderem als Animatorin für "Night Spinning" (FABW 2017), "Blieschow" (FABW 2019) und im Cleanup Department für "Wolfwalkers" (Cartoon Saloon 2020), und auch Erfahrung in Regiearbeit sammeln ("Kleiner Großer Bär", FABW 2018).

Laura Staab (Concept Art & Animation)

Laura Staab studierte in Nürnberg Design mit den Schwerpunkten Film, Fotografie und Illustration. Während ihres Studiums animierte sie in Stop Motion und 2D mehrere Kurzfilme und arbeitet seitdem auch als freiberufliche Illustratorin und Animatorin. Seit 2016 studiert sie Animation an der Filmakademie Baden-Württemberg und fokussiert sich hier auf Character Animation.

Damaris Zielke (Animation & Graphic Design)

Geboren 1992
2016  B.A of Fine Arts in Visuelle Kommunikation // Bauhaus University Weimar
2021  Diplom in Film/Medien mit Schwerpunkt Characteranimation // Filmakademie Baden Württemberg - Animationsinsitut

Teilnahme an der 4. Luzerner Master Academy of Animation 2019
Teilnahme an einem Zwischenkurs Animsquadcourse 2019

Wunna Winter (Modeling / Texturing & Look Development)

Wunna Winter ist Animationsfilmemacherin und hat ihr Studium der Mediengestaltung an der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm, in Nürnberg absolviert. Hier entdeckte sie ihre Vorliebe für (Stop-Motion-)Animationsfilme und war an zahlreichen studentischen Projekten beteiligt, unter anderem an ihrem Abschlussfilm "Lure". Seit Oktober 2016 studiert sie Animation an der Filmakademie in Ludwigsburg und fokussiert sich auf das Erlernen von Computer Generated Imagery. Berufliche Erfahrungen in der Branche konnte sie während ihres Praktikum in der Asset-Abteilung bei RISE FX sammeln.
Nach ihrem Diplom strebt sie eine Tätigkeit als Grooming/Lookdev/Modeling Artist für Charaktere und Kreaturen an.

Niklas Wolff (Effects)

Niklas Wolff, geboren und aufgewachsen in Erfurt, kreierte seine ersten 3D-animierten Kurzfilme im Alter von 14 Jahren. Nachdem sein Abitur abschloss, begann er ein Praktikum bei der Visual-Effects Firma Unexpected in Stuttgart. Dort arbeitete er bis er 2018 sein Studium im Studiengang Animation
an der Filmakademie Baden-Württemberg begann.

Filmography
2019 Unter Druck (Animation - Co-Director and Artist)
2019 Killing Jenny (Horror/Comedy - Co-Director)
2020 Sprout (Science-Fiction - Director and Artist)
2020 Into The Cutezone (Action/Comedy - Director and Artist)

Tim Hennig (Music)

Tim Hennig, geboren am 02.10.1992, ist Komponist, Musikproduzent und Pianist.
Musik hat immer eine Botschaft und weckt in Menschen die Sehnsucht nach etwas Größerem als sie selbst. Von Anfang an hatte Tim eine Vorliebe für Improvisation und Komposition, kurzum, sich selbst durch Musik auszudrücken oder durch Musik eine Geschichte zu erzählen. Er kommt aus dem Live-Jazz, liebt handgemachte Musik mit Groove und stand schon oft auf einer Bühne. Besonders spannend ist für ihn die Kombination verschiedener Klangfarben und Musikstile. Out-of-the-box zu denken, ist für ihn natürlich. Nach seinem Studium der Populären Musik und dem Bachelor of Arts an der HKDM Freiburg 2017, begann er das Filmmusikstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg, welches er 2021 mit einem Diplom absolvieren wird. Bisher sind zwei EPs von Tim erschienen, „Timotheus“ 2018 und „Dein Wille Geschehe“ 2019. Er spielt momentan in verschiedenen Formationen, wie der Singer/Songwriter-Band „Maja & the Jacks“ und der Cover-Band „Nightunes“.

Hannes Bieber (Music)

Hannes ist Filmkomponist und lebt in Ludwigsburg. Er studierte Jazz-Klavier an der Internationalen Musikhochschule in Freiburg, Komposition am ArtEZ-Konservatorium in Arnheim (NL) und Filmmusik an der der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg. Seine Musik ist in vielen Kurzfilmen, Spielfilmen und Werbespots zu hören. In den letzten Jahren schrieb er für professionelle Musiker wie das Film-Orchester Babelsberg, das Budapest Scoring Orchestra, das Zilina Chamber Orchestra, das Matangi String Quartett und das WESO Orchester.

Johanna Roth (Sound Design)

Johanna Roth studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und an der Filmakademie Baden-Württemberg. In dieser Zeit wirkte sie bereits an einer Reihe von Filmproduktionen mit, so auch an Koproduktionen mit dem ZDF oder Arte. Sie ist als selbstständige Sounddesignerin und Geräuschemacherin tätig und gibt Workshops im Bereich Filmton/Sounddesign.


www.rothtoene.de

Timo Müssig (Director Play)

Timo Müssig ist 26 und Studiert Interaktive Medien. Rätsel, Probleme lösen und Technik im allgemeinen haben ihn schon immer Interessiert. Bereits in seiner Schulzeit begann er sich selbst das Programmieren beizubringen und kleine Aufgaben zu Automatisieren. Im Rahmen seines Medieninformatik Studiums veröffentlichte er 2016 das Computerspiel "Elena". Nach seinem Abschluss 2018 begann er das Aufbaustudium für Interaktive Medien an der Filmakademie um sich besonders in den Bereichen der kreativen Arbeit und der organisation von Teamarbeit zu widmen. Im Rahmen eines Auslandssemesters nahm er 2019 an dem DADIU Programm in Dänemark teil, während desser er über ein Semester hinweg als Regisseur ein Team von 14 Master-Studenten geleitet hat. 2021 wird er mit seinem Diplomprojekt die Filmakademie abschließen und in die Branche der Computerspielentwicklung eintauchen.

Sarah Kindschus (Director Play)

Sara Kindschus studierte Musikdesign an der Musikhochschule Trossigen. Sie spezialisierte sich in dieser Zeit auf Film- und Gamemusik, sowie Audioprogrammierung. Ganz besonders gerne macht sie Game Jams. Sie verbrachte ihr Praxissemester am Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg. Inzwischen studiert sie Game-Programmierung in Köln und liebt die Zusammenarbeit in Teams, die außergewöhnliche audiovisuelle Werke schaffen.

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