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Die Idee hinter Dream Lab ist, dass es beim ITFS um Kreativität, Ideen und Träume geht. Sprich, jeder Film der dort gezeigt wird, hat einen kreativen Entstehungsprozess durchlaufen, bei dem mit verschiedenen Aspekten herumexperimentiert wurde. All diese Experimente, Versuche und Tests, die für die Entstehung eines Animationsfilms benötigt werden, fließen ebenfalls in das Endprodukt mit hinein. Der glänzende Mond im Trailers steht genau für so einen Film, bei dem niemand den genauen Arbeitsaufwand sieht, sondern nur das, was am Ende scheint und glänzt. Um den Bogen zu schließen, wird dieses glänzende Unikat einem Archiv aus solchen Filmen und Ideen beigefügt und der Zuschauer merkt beim letzten Bild, dass es sich bei diesem Archiv um das ITFS handelt.

Unser Team hat sich während eines mehrtägigen Seminar im Schwarzwald zusammengesetzt. Dort haben sich bereits die ersten Ideen herauskristallisiert. Wir einigten uns dann demokratisch auf das Thema „Traum“ und „Morpheus“. Da aber dieses Thema sehr vielseitig ist und jeder eine andere Vorstellung davon hatte, bestand die Schwierigkeit darin, eine Form zu finden, in der wir dieses Thema erzählen konnten. Wir wollten weg von den Klischees und dabei eine schräge, kreative und witzige Welt entwickeln. Und die Idee, dass irgendwo ein Traumlabor existiert, in welchem ein verrückter göttlicher Althippie unsere Träume zusammen mischt, fanden wir sehr spannend.

Weitere Herausforderungen waren, dass man zum einen in sehr kurzer Zeit mit wenigen Leuten drei Produkte (Trailer, Game und Experience Trailer zum Game) erarbeiten musste. So kam es, dass jeder im Team verschiedene Aufgaben übernehmen musste, die er vorher noch nie gemacht hatte. Zum anderen war es nicht immer einfach, mit neun kreativen Köpfen auf einen Nenner zu kommen. Somit verbrachten wir ein sehr lustiges, aufreibendes, anstrengendes und spannendes Semester.

Zu dem diesjährigen ITFS-Trailer gibt es auch ein interaktives Game namens Dream Makers“.Es wird kooperativ auf einem Tablet sowie in VR gespielt. Dabei versuchen Tablet- und VR-Spieler zusammen, aus verschiedenen Gegenständen jeweils verrückte Träume zu kreieren. So entstehen ausgefallene Kombinationen und lustige Gespräche. Der Spassfaktor ist sehr groß und die Welt, in die man eintaucht ist einzigartig. Deshalb wurde das Spiel auch für das VR Village der Siggraph 2017 in Los Angeles ausgewählt.

Länge: 00:58, Technik: 3D Computer

Director: Pascal Schelbli
Producer: Aleksandra Todorovic, Dimosthenis Gkantzos
Technical Directing: Lukas Gotkowski