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| Alumni News | Alumni erschaffen Musikvideo für Freddie Mercury

Bild: Esteban Bravo and Beth David: Love Me Like There’s No Tomorrow
James Murtagh-Hopkins/Universal Music Group

Vor wenigen Tagen wurde das Musikvideo zu Freddie Mercurys Love Me Like There's No Tomorrow veröffentlicht, anlässlich seines Geburtstages und für „The Mercury Phoenix Thrust“, der für die Sensibilisierung für HIV/AIDS kämpft.

Das Video wurde von Woodblock und Friends Electric produziert und von Studio Seufz animiert. An seiner Umsetzung waren zahlreiche Alumni (und eine Studierende) des Animationsinstituts beteiligt: Ilija Brunck, Stefan Michel, Benedikt Hummel, Janina Putzker, Kim-Quy Ngyuen, Kiana Naghshineh, Sonia Melnyk, Laura Staab, Elena Walf, Nora Marie Back, Kim Liersch, Simone Pivetta, Thorsten Löffler und Csaba Letay sowie Isabelle Piolat, die an unserem Weiterbildungsprogram ASF teilgenommen hatte.

Stefan Michel (Studio Seufz), einer der Exexutive Producer, erzählt über den Entstehungsprozess des Projekts:

„Die Umsetzung eines Musikvideos zu Freddie Mercurys Love Me Like There's No Tomorrow wurde von den geschätzten Alumni-Kollegen Woodblock an uns herangetragen. Für Studio Seufz als Animationsstudio mit Fokus auf 2D und emotionalen Inhalten, war dieses Projekt ideal: im Vordergrund stand nicht nur die Promotion eines Freddie Mercury-Songs (das allein hätte ja schon genügt) – das Musikvideo sollte mit größtmöglicher Sensibilität die Auswirkungen der AIDS Krise der 1980er auf die LGBTQ+ Community erzählen, von damals bis heute. Völlig klar, das war eine denkbar verantwortungsvolle Aufgabe. Mit dem dazu perfekt passenden Regieduo Esteban Bravo und Beth David (In a Heartbeat) hatte unsere Background-Designerin Kiana Naghshineh sich bereits angefreundet, als sie mit ihrem Diplomfilm Augenblicke für den BAFTA Student Film Award in L.A. nominiert war. Die Zusammenarbeit lief also denkbar geschmeidig, und das trotz des enormen Zeitdrucks und unterschiedlicher Zeitzonen – die Regisseure leben und arbeiten in den USA.

Dass wir in der knappen Produktionszeit keine der für das emotionale Erzählen so wichtigen Details kürzen mussten, ist dem großartigen Team zu verdanken, das zum allergrößten Teil aus Alumni des Animationsinstituts besteht. Auch unsere Kontakte zu Animation Sans Frontières, einem europäischen Trainingsprogramm dem das AI durch Tina Ohnmacht verbunden ist, waren immens hilfreich. Diese geballte Animationskompetenz auf den Punkt zu orchestrieren ist der herausragende Verdienst der so talentierten wie unermüdlichen Animation-Supervisorin Janina Putzker.

Unser herzlichster Dank gehört dem Team, ebenso wie Woodblock für das Vertrauen. Ob wir dem großartigen Freddie Mercury gerecht werden konnten, müssen andere entscheiden – mächtig stolz auf die Beteiligten und das Ergebnis sind wir allemal. Happy Birthday Mister Fahrenheit.“

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